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Foto: Westliche Zinne Nordwand,
"Cassin" Route, Schwierigkeitsgrad bis 8.
Foto: Markus Pucher
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Am 16.August erhält Thomas Bubendorfer eine
E-Mail aus Argentinien von seinen kanadischen Freunden, die trotz "El
Nino" Warnung zu einer Winterexpedition am Cerro Torre in Patagonien
aufgebrochen waren. Patagonien liegt an der Südspitze Südamerikas
und somit in der südlichen Hemisphäre, wo jetzt Winter herrscht.
"Hello Thomas, well, you did not miss much. Six days of storm, two
days of good weather. It was like this all month. The storm blew us off
each mountain we tried. There was one other (English) expedition.
They did not have a chance either..."
Wie hier berichtet, hatte Thomas Bubendorfer auf Grund des El Nino Schlechtwetter
Phänomens seine für Juli geplante Winterexpedition aufgegeben.
Er hat den Sommer in den italienischen Dolomiten und im österreichischen
Hochkönig und Tennengebirge mit schwierigsten Felsklettertouren so
intensiv wie seit Jahren nicht genutzt. Seit 1996 war fast jeder Sommer
Expeditionen in Alaska, im Himalaya und in Patagonien gewidmet gewesen.
Jetzt wiederholte er nicht nur die Nordwände der Drei Zinnen (Foto),
es gelangen ihm vor kurzem unter anderem die zweiten Wiederholungen von
einer 600- und einer 900 Meter hohen Wand im Hochkönig mit Schwierigkeitsgraden
bis VII.
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