Thomas Bubendorfer  
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Seine bisher erfolgreichste Wintersaison liegt hinter Thomas Bubendorfer: Fünf äußerst schwierige Erstbesteigungen an gefrorenen Wasserfällen sind ihm gelungen, eine Route in Erster Alleinbesteigung, und zwei Mal konnte er als erster Wiederholer zwei neue Toprouten schaffen.

Foto: Tiefblick auf die letzte Seillänge von "Grundeis", Malta Tal, anläßlich der 2.Begehung




 

Eine der fünf Erstbesteigungen, "Gethsemane" im österreichischen Malta Tal, zählt sicherlich zu den interessantesten modernen Eiskletterrouten in Österreich.

(Foto von Gerhard Schaar: Thomas Bubendorfer in der 2.Seillänge).

Nördliches Dachsteingebirge

 

 

"Ich liebe spannende Projekte wie das in Tibet. Aber ich bin nicht auf bestimmte Ziele fixiert. Wenn sich mir eine Herausforderung aus Gründen entzieht, die nicht in meiner Kontrolle sind, dann finde ich sicher eine andere, die möglich ist. Das Entscheidende ist, nicht stehen zu bleiben und das zu tun, was einem wichtig ist. "
Für den August (Winter!) ist daher das ewig lockende Patagonien geplant.

Foto: Heli Putz

Frühjahr 2008

 

 

Auf Grund der Wirtschaftskrise musste Thomas Bubendorfer in Absprache mit seinen Partnern aus der Industrie das komplexe und sehr teure Projekt in Tibet verschieben. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Foto: Potala, Lhasa

Frühjahr 2009  

Allgegenwärtig ist für uns alle seit Monaten die Krise. Die Krise verunsichert, sie macht Angst, sie lähmt die Menschen. Ständig werden bei Thomas Bubendorfer Vorträge zum Thema Krise nachgefragt, nach seinen Erfahrungen und Erkenntnissen dazu. Im Gegensatz zu den meisten Menschen (und Führungskräften) seiner Generation hat er ja bereits eine große (Lebens-) Krise hinter sich: bei einem 20-Meter Sturz bei Werbeaufnahmen brach er neun Wirbel, zertrümmerte ein Handgelenk und vor allem Ferse und Sprunggelenk, konnte fast ein Jahr lang nur auf Krücken gehen, wurde mit einem steifen Sprunggelenk und bleibenden Schäden an der Wirbelsäule zu 35% invalid erklärt; die Ärzte prognostizierten, daß er nie wieder auf einen Berg würde steigen können. Zwei Jahre lang befand er sich in scheinbar aussichtsloser Situation, in der nichts mehr "zu gehen" schien .

Trotzdem hat er seine schwierigsten Besteigungen NACH dem Unfall geschafft... (siehe seinen Bestseller "Senkrecht gegen die Zeit", Herbig Verlag). In seinen aktuellen Vorträgen zeigt er klare Wege auf, wie man konstruktiv mit Krisen umgeht, wie man sie künftig vermeidet und wie man letztendlich gestärkt aus jeder Krise hervorgehen kann. Sein Credo ist: Konzentration auf die Gegenwart. Etwas geht immer, und es geht Jetzt! Mehr unter VORTRÄGE.

Ununterbrochen beschäftigt Thomas Bubendorfer die Frage, wie er dieses Thema literarisch behandeln kann. Noch scheint ihm das "unmöglich" zu sein. Aber so haben all großen Projekte begonnen, die Berge, die Bücher - mit eben diesem entscheidenden "Unmöglich"...

Foto: unbestiegener 6700m hoher Gipfel in der Ningqingtangla Kette




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© Thomas Bubendorfer

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